Freitag, 19. November 2021

35% Black Friday auf ALLES bei adrenalinemedia

Früh shoppen und viiiiiiiel sparen! | Neuerscheinung 2021: Edelmetall Recycling von M.A. Buth. Erstmals auf Deutsch übersetzter Kl‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ 
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Montag, 1. November 2021

Günstiger kompakter Tester auch für Gold und Silber aus Elektronik Recycling im Video

 Der BozzTech MTI00X Mini hier mal im Einsatz bei der Endkontrolle. Das Video zeigt, wie man das Gerät benutzt, kalibriert und pflegt. Gerade im Recycling ist oftmals unklar, welche Metalle man vor sich hat. Alle Platinmetalle sehen Silber sehr ähnlich. Gold kann durch Zugabe von Palladium weiß werden usw. Der BozzTech MTI Mini kann Nichtedelmetalle von Edelmetallen Gold, Silber, Palladium oder Platin schnell unterscheiden und liefert eine erste Einschätzung um was es sich bei dem Material handelt.

Ideal auch für Goldschrott aus dem Dentalbereich, oder Recycling Metall mit unbekannter Herkunft oder Zusammensetzung. Ob auf der Deponie, im Labor oder der Goldschmiede - dieses Gerät hilft beim bestimmen der Metalle.

Das Video ist ohne Probe in einem Take aufgenommen, zeigt also das Gerät so wie es arbeitet und an welchen Stellen Probleme auftauchen können und wie man sie behebt.

Es zeigt den Metall Tester BozzTech MTI00X Mini in der aktuellsten Version V2.

Hier geht es zum Youtube Video:



Den BozzTech MTI Mini in der Version V2 gibt es zum Beispiel beim Verlag des Entwickler adrenalinemedia im Shop:

https://www.adrenalinemedia.de/product-page/metall-tester-bozz-tech-mti00x

oder bei Amazon unter:

https://amzn.to/3GEZ8uq


Samstag, 23. Oktober 2021

Ist es Edelmetall oder aber doch Weißgold? Dieser Goldtester hilft

Im Grunde genommen testen die neuen Geräte von BozzTech nicht nur auf Gold, sondern auch auf derzeit 20 weitere Metalle, wie Silber, Palladium, Platin, Rhodium, aber auch unedle Metalle wie Zinn, Zink oder Kupfer usw.

Konfigurationen für spezielle Branchen wie dem Metallschrotthandel, Metallrecycling oder auch dem Maschinenbau, können für vorgegebene Legierungen oder auch andere Metalle programmiert werden. Auch die Abmessungen unterscheiden sich hier, je nach Einsatzgebiet und Größe der zu testenden Metallteile.

BozzTech hat ein spezielles Messverfahren entwickelt, dass diese Metalle zuverlässig erkennt. Dabei können Beschichtungen durchdrungen werden und auch darunterliegende Metallkerne erkannt werden. So ist es zum Beispiel möglich einen dünn galvanisch vergoldeten Gegenstand, als überwiegend aus Kupfer bestehend zu identifizieren.

Für den Edelmetallhandel, Goldschmiede, Goldankauf aber auch Dentallabore gibt es jeweils angepasste Geräte, die die jeweiligen Arbeitsmaterialien berücksichtigen.

Das Verfahren arbeitet zerstörungsfrei, ohne Säuren oder Strahlen oder sonstige gesundheitsschädliche Stoffe. Entwickler Marcel A. Buth, Autor zahlreicher Bücher zum Thema Edelmetalle und deren Recycling, sagt hierzu: "Die MTI Geräte füllen eine Lücke zwischen dem einfachen und billigen, aber sehr ungenauen aber schmutzigen und zerstörenden Säuretest und den zwar hochgenauen aber dennoch auch sehr komplizierten und teuren XRF Geräten, die zudem mit Röntgenstrahlen arbeiten."

Preise nennt der Hersteller noch keine vorab, da die Geräte auf die unterschiedlichen Branchen und die von ihnen verwendeten Metalle angepasst werden. Kleine Ausführungen wie die für Dentallabore oder den Maschinebau / Metallbau kommen ab ca. 3500 €. Große Anlagen wie z.B. für Recyclingbetriebe starten ab ca. 15000 €.

Eine lohnende Investition, wenn man der Argumentation von BozzTech folgt: "Die Menge an edelmetallhaltigen Beschichtungen und Legierungen in vielen Alltagsgegenständen ist unglaublich. Für einen Unternehmer ist es wichtig zu wissen, was für eine Art von Metall er vor sich hat. Ist es nun Chrom, Weißgold oder Edelstahl? Der Unterschied im Wert kann das hundertfache betragen! Umgekehrt ist es auch wichtig, zu wissen, ob ein Lieferant kein edelmetallhaltiges Metall anliefert, man aber dafür bezahlt hat."

Test von Silberbesteck: BozzTech MTI Mini - kleines Demogerät.

Wer sich mal ein Bild von den Möglichkeiten dieser Geräteserie machen will, kann derzeit eine verkleinerte Demoversion erwerben, mit der man auch schon bis 13 Metalle identifizieren kann. Das reicht aus, um sich mal durch geerbte die Schmuckschatulle durchzutesten, Silberbesteck zu prüfen, den ein oder anderen Fund vom Badestrand oder das Schnäppchen vom Flohmarkt genauer unter die Lupe zu nehmen.  

Ein etwas älteres Video von Anfang 2021, zeigt einen Prototyp der Vorgängerversion V1:



Den BozzTech MTI Mini in der Version V2 gibt es zum Beispiel beim Verlag des Entwickler adrenalinemedia im Shop:

https://www.adrenalinemedia.de/product-page/metall-tester-bozz-tech-mti00x

oder bei Amazon unter:

https://amzn.to/3GEZ8uq

Freitag, 1. Oktober 2021

Warum der Goldpreis jetzt weiter steigen wird....

Normalerweise sollte man sich mit Prognosen zu Zinsen, Währungen und Edelmetallen stark zurück halten. Experten aller Couleur landen hier regelmäßig mit falschen Vorhersagen auf dem Bauch. Wir tun es ausnahmsweise mal trotzdem und zwar aus einem handfesten Grund: Die Energiepreise

Ein großer Teil des im Umlauf befindlichen Edelmetalls wird mittels Recycling gewonnen. In absoluten zahlen sind die Quoten zwar gering (typischerweise 10-20% je nach Edelmetall), aber in der Summe sind die Mengen doch erheblich. Nun werden Edelmetalle wie Gold, Silber, Palladium oder Platin selten selektiv recycelt. Üblicherweise erhält die Raffinerie einen Mix aus allen möglichen Metallarten wobei Kupfer den größten Anteil hat. In rieseigen mit Schwefelsäure gefüllten Elektrolysebädern wird aus dem "schmutzigen" Kupfer, hochreines Kupfer gewonnen. Die darin enthaltenen Edelmetalle werden im sogenannten Anodenschlamm gesammelt und dann weiter verarbeitet. Alleine das Schmelzen des Rohkupfers zu Anoden und der Betrieb der Elektrolysebäder erfordern erhebliche Mengen an elektrischer Energie. Dies Industrie erhält zwar einen konkurrenzlos günstigen Vorzugspreis von rund 3 Cent pro kwh, aber die Preise haben sich dennoch in den letzten Monaten vervielfacht.

Stahl ist nur ein Metall, dessen Herstellungs- oder Recyclingkosten vom Strompreis beeinflusst werden, wenn auch - aufgrund der Mengen, die für die Industrie benötigt werden - von herausragender Bedeutung.

Vielen ist aber nicht bekannt, dass die Produktion von Aluminium und auch das Recycling von Kupfer immense Mengen an Strom verbrauchen. Beim Kupfer kommt hinzu, dass hier ein großer Teil der recycelten Edelmetalle zurückgewonnen werden, also in erster Linie Gold, Silber, Palladium und Platin.

Steigen die Energiekosten für das Recycling dieser Metalle, führt dies zu einem Dominoeffekt für all diese Metalle und deren Erzeugnisse. Die Preise für Edelmetalle werden stark steigen und damit auch die Erzeugnisse in der Elektronik, Autokatalysatoren, Photovoltaik usw.

Gerade aber diese Produkte sind es, die uns aus der Pandemiekrise herausführen sollen. Videokonferenzen statt Flüge und Autofahrten. Laptops, Smartphone für kontaktlose Kommunikation usw. Auch für den Klimaumbau werden diese Metalle in großen Mengen für Photovoltaik, Windkraft, E-Mobilität usw. benötigt. Während früher alles am Stahl hing, sind es heute die kleinen feinen Erzeugnisse die unsere Zukunft bestimmen. Wenn der Anstieg für die Energiekosten nicht bald wieder abebbt, kann dies die weitere Entwicklung in Sachen Klima und erneuter Wirtschaftsaufschwung sehr schwer und langanhaltend hemmen.

Letzten Ende wird die Entwicklung der Energiepreise ihren Teil zur Preisbildung beitragen. Wenn keine entlastenden Einflüsse (z.B. plötzlicher Nachfrageeinbruch an den Weltmärkten) dies kompensieren kann, stehen wir mittelfristig vor weiter steigenden preisen für Metalle - und somit auch Edelmetalle wie das Gold - weiter verteuern werden.


Ein Gastbeitrag von M.A.Buth, Fachjournalist und Autor zahlreicher Bücher zu dem Thema Edelmetall und dessen Recycling.

Donnerstag, 1. November 2018

Gold aus Schrott gewinnen - so machen es die Profis

Auf Golem.de gibt es einen sehr ausführlichen und interessanten Artikel zum Thema Recycling von Kupfer, Gold, Silber und anderen Edelmetallen aus Elektronik. Anhand des größten deutschen Verwerters Aurubis in Hamburg wird der Ablauf beim Großrecycling von Leiterplatten gezeigt. Es wird deutlich, wie hoch der Aufwand und wie ausgefeilt die Verfahren sind, um möglichst alle Rohstoffe zurück zu gewinnen und die Umweltverschmutzung minimal zu halten.
Einiges aus den Prozessen lässt sich auch im kleineren Maßstab durchführen. Die entscheidenden Schritte wie das Verbrennen des Elektroschrotts in einem speziellen Ofen, oder die Rückgewinnung seltener und in geringer Konzentration auftretender Metalle ist jedoch bislang den professionellen Recyclern wie Aurubis vorbehalten. Ein sehr informatives Video findet sich hier, das wir mit freundlicher Genehmigung von Golem.de gerne teilen. Aurubis, bis vor einigen Jahren Norddeutsche Affinerie oder kurz Affi, ist einer der größten Kupferproduzenten und der größte Kupferwiederverwerter weltweit. Aurubis verarbeitet  rund 1,1 Millionen Tonnen Kupferkonzentrat und 100.000 Tonnen Schrott im Jahr . CPUs, Speichermodule, Festplatten Mainboards aus alten PCs - alles was einmal gute und teuere IT Hardware war, wird nun zum Rohstoff für das urbane Mining, also die Edelmetallgewinnung aus Schrott. 

Wie viel Gold ist denn nun drin, im Elektronikschrott?

Auf dem riesigen Gelände im Hamburger Stadtteil Veddel verarbeitet das Unternehmen rund 1,1 Millionen Tonnen Kupferkonzentrat und 100.000 Tonnen Schrott im Jahr und macht daraus 500.000Tonnen Kupferprodukte.
Rund 1.000 Tonnen Silber und 45 Tonnen Gold im Jahr produziert Aurubis auf diese Weise. Somit ergibt sich durchschnittlich ein Gehalt von 1% Silber und 0,045% Gold in dem Wertstoff. Oder anders gesagt: Auf ein Kilo Elektronikschrott kommen hier rund 10g Silber und rund 0.45g Gold. Bei heutigen Preisen ist ein Kilo ungefähr 20€ an primären Edelmetallen wert. Nicht eingerechnet sind hierbei die anderen wertvollen Metalle wie Palladium, aber auch Kupfer, Zinn und Blei. Abgezogen werden müssen hier aber natürlich noch die Kosten für Energie, Verarbeitung und Entsorgung.
Hier der Artikel des Autor Werner Pluta in ganzer Länge zum Nachlesen.

Nachtrag: Leider wurde das Video bei Youtube kurz nach der Veröffentlichung wieder entfernt. Es findet sich jedoch nach wie vor im verlinkten Artikel bei Golem.de.