Sonntag, 5. April 2026

IsItGOLD v2.0 ist da – Jetzt auch für Android

 

Wer Goldschrott, Schmuckreste oder “goldfarbene” Fundstücke bewertet, kennt das Dilemma: Man braucht schnell eine brauchbare Ersteinschätzung – bevor Zeit, Geld oder Chemie investiert werden.


Gute Nachricht: IsItGOLD hat ein großes Update erhalten (iOS v2.0.0) und ist jetzt auch offiziell im Google Play Store verfügbar. Damit ist die App nicht mehr nur eine iPhone‑Sache – Android‑Nutzer können jetzt direkt mitziehen.


Was ist neu ?


• Neue KI‑Modelle: Bessere Scan‑Ergebnisse und höhere Trefferqualität – besonders wichtig, wenn Farbe, Patina oder Legierung “tricksen”.

• Flüssigeres Scannen (iOS): Background‑Scans sollen den Ablauf spürbar glätten.

• Weniger Einstiegshürden (iOS): Scans sollen ohne Account‑Erstellung möglich sein – praktisch, wenn man unterwegs schnell entscheiden muss.

• Verkauf/Listing‑Features: Es gibt neue Funktionen rund ums Verkaufen bzw. Marketplace‑/Selling‑Workflows.

• Kostenloser Einstieg bleibt: Auf iOS wurde der Free‑Bereich verbessert (u. a. Scannen gegen Werbe‑Spot); auf Android gibt es zusätzlich einen “Professional”-Tarif mit höheren Limits (Details je nach Plattform).



Mein Tipp aus der Praxis: Nutzt IsItGOLD als schnelle Vorprüfung (Triage) – und bestätigt kritische Fälle weiterhin mit bewährten Methoden (z. B. Säuretest, Dichte, XRF/Assay), sobald es um echtes Geld geht. Noch ein Hebel: Gute Bilder machen einen riesigen Unterschied (Licht, Abstand, Markierungen, ggf. Gewicht im Foto).


Android‑Download:

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.adrenalinemedia.isitgold

iOS: im Apple App Store unter : IsITGold?


Samstag, 14. Februar 2026

Gold Vision Test: Gold, Silber und andere Edelmetalle finden für nur 150€?

Derzeit kursiert auf Facebook eine Anzeige für einen „tragbaren Metalldetektor“, der nach Werbeaussage Edelmetalle in 3000 m Umkreis und bis 40 m Tiefe finden soll – inklusive 3D-Anzeige von Größe und Dichte. Preis: rund 155 €. Klingt nach Schatzsuche per Knopfdruck. Aber kann das physikalisch überhaupt stimmen? Ich habe mir Gerät, Versprechen und Anbieterauftritt angesehen – und zerlege das hier Punkt für Punkt.


1) Was echte Metalldetektoren wirklich leisten (ohne Magie)

Ein normaler Metalldetektor arbeitet nicht mit „Fernwahrnehmung“, sondern ganz simpel: Er erzeugt ein elektromagnetisches Feld und misst, wie Metall darauf reagiert. Deshalb führen Detektoristen eine Suchspule dicht über dem Boden – weil man für ein verwertbares Signal in die Nähe des Objekts kommen muss.

Das ist keine Haarspalterei, sondern der praktische Kern: Je weiter weg und je tiefer im Boden, desto schwieriger wird es – weil Boden, Feuchtigkeit und Mineralien Signale dämpfen und verfälschen.


2) Die Werbeversprechen: drei Aussagen, die zusammen nicht passen

In der Werbung werden (sinngemäß) drei Dinge gleichzeitig versprochen:

  • „3000 m Umkreis“

  • „bis 40 m Tiefe“

  • „3D-Anzeige von Größe und Dichte“

Das ist genau die Kombination, bei der man stutzig werden muss:

(1) Kilometer-Reichweite: Metall sendet kein eindeutiges Signal „von selbst“, das man einfach anpeilen kann. Wenn jemand so etwas behauptet, müsste er sehr klar erklären, welches Messprinzip, welche Sensorik und welche Grenzen gelten. Das fehlt in der Regel.

(2) 40 m Tiefe: In realem Boden sind selbst gute Systeme durch Bodenverhältnisse begrenzt. „40 m präzise“ in einem kleinen Handgerät für 155 € ist extrem unplausibel.

(3) „Dichte in 3D“: „Dichte“ ist keine Information, die man aus dem Erdreich heraus einfach so als Anzeige bekommt. Das klingt wissenschaftlich, ist aber in solchen Anzeigen meist nur ein Schlagwort, das Kompetenz simulieren soll.

Kurz: Das Versprechen wirkt weniger wie Messtechnik – mehr wie Verkaufspsychologie.


3) Antennen und „Mini-Schüssel“: Requisite statt Erklärung

Auf den Bildern sieht man zwei Stäbe („Antennen“) und eine kleine „Schüssel“, die optisch nach Radar/Satellit wirken soll. Entscheidend wäre aber: Was tun diese Teile konkret? Welche Signale werden genutzt? Was wird gemessen? Warum soll Gold anders reagieren als Kupfer oder Stahl?

Wenn diese Fragen nicht sauber beantwortet werden, bleibt nur Optik. Und Optik ist in dieser Produktkategorie leider oft Teil der Masche: Es soll „militärisch“ und „high-tech“ aussehen, ohne dass die Technik nachprüfbar ist.


4) Der Anbieterauftritt: Der Footer entlarvt die Seriosität


Hier wird es besonders deutlich: Im Footer der Seite stehen als Kontakt offensichtliche Platzhalterdaten wie:

Das sind Demo-Texte aus Shop-Vorlagen – kein echter Händler. Ein seriöser Online-Shop nennt nachvollziehbar Name/Firma, ladungsfähige Anschrift und echte Kontaktwege. Wer Geld nehmen will, aber nicht einmal echte Kontaktdaten angibt, disqualifiziert sich selbst.


5) Klare Warnung

Bis zum Beweis des Gegenteils ist dieses Angebot aus den oben genannten Gründen als sehr unseriös anzusehen – am ehesten als Scam. Die versprochenen Leistungsdaten wirken nicht realistisch, und der Anbieterauftritt liefert zusätzliche Alarmzeichen.

Selbst wenn ein Paket ankommt, ist es sehr unwahrscheinlich, dass das gelieferte Gerät die versprochenen Funktionen erfüllt oder tatsächlich Gold „finden“ kann. Es ist auch möglich, dass das gezeigte Gerät gar nicht existiert, nie ausgeliefert wird oder nur ein wertloser Ersatz ankommt – und das Geld dann schlicht weg ist.

Daher wird vor diesem Angebot ausdrücklich gewarnt.


6) Was stattdessen sinnvoll ist: „finden“ vs. „testen“

Viele Anzeigen verwischen absichtlich zwei Dinge, die man sauber trennen muss:

Gold finden: Das ist ein eigenes Feld. Dafür nutzt man echte Detektortechnik mit realistischen Erwartungen. Und man akzeptiert: Tiefe und Reichweite sind begrenzt – und hängen stark vom Boden und vom Zielobjekt ab.

Gold testen: Wenn du ein Stück bereits in der Hand hast, sind Prüfwerkzeuge sinnvoller als jede „Fernortung“. Genau hier setze ich selbst an: mit meinem MTI-00X Metalltester (Plausibilitätschecks) und der App IsItGold? (praktische Vorprüfung unterwegs). Das ist der Bereich, in dem Technik zuverlässig helfen kann – ohne Zaubertricks.


7) Mini-Checkliste vor dem Klick

Wenn dir so eine Anzeige begegnet, prüfe kurz:

  1. Gibt es echte, überprüfbare Anbieter- und Kontaktdaten (nicht Template-Platzhalter)?

  2. Werden technische Daten verständlich erklärt – oder nur Schlagworte („3D“, „Dichte“, „3000 m“)?

  3. Gibt es unabhängige Tests mit nachvollziehbarer Messmethode (nicht nur Werbevideos)?

  4. Klingt es „zu gut, um wahr zu sein“? Dann ist es das meistens auch.

Mittwoch, 7. Januar 2026

Wie kann ich Silberbesteck entsilbern!

Silber aus Besteck, Schmuck und anderen Quellen kann wiedergewonnen werden!

Der Handel mit altem Silberbesteck boomt. Versilbertes Besteck oder Besteck aus Sterling Silber erzielt immer wieder Höchstpreise. Bislang war es jedoch für kleine Firmen unmöglich das Silber von versilbertem Schrott zu recyceln. Mit dem neuen Titel "Silber aus Schrott" erfährt der Leser, wie er trotzdem mit einfachsten Mitteln und ohne die Verwendung von Säuren und anderen giftigen Chemikalien, das Silber von Silberbesteck, Silberschmuck, Silberkontakten abtrennen kann..

Silberbesteck entsilbern - so geht es!
Das Buch "Silber aus Schrott" zeigt konkrete Vorkommen, Gewinnung und Verarbeitung von Silber vom Silberbesteck bis zum geschmolzenen Edelmetall.
198 S. ca. 40 überwiegend farbige Abbildungen, zahlreiche Tabellen. 
Ein Buch mit geballten Informationen, in verständlicher Umgangssprache geschrieben, so daß jeder in der Lage ist die Informationen nachzuvollziehen und Silber mit einfachen Haushaltsmitteln aus Silberbesteck, versilbertem Schmuck zu gewinnen.
Buch: Silber aus Schrott

Weiter aus dem Inhalt:
  • Silber erkennen und analysieren.
  • Versilbertes Besteck ohne Säuren entsilbern.
  • Silber raffinieren bis zu 99,999%.
  • Silber schmelzen und verkaufen.
  • Lieferantenadressen, Bezugsquellen, Ankäufer usw.
Besonderes Augenmerk wurde wieder auf eine verständliche Darstellung der Abläufe, sowie eine direkte Formulierung ohne allzu viel Chemiekauderwelsch gelegt. Auch der Aspekt der Sicherheit und des Umweltschutzes kommt nicht zur kurz. Die Verfahren sind einfach und sicher und mit herkömmlichen Mitteln zu bewältigen.
 
Weitere Infos auch unter http://goldschrott.blogspot.com


  • Gedrucktes Buch
  • 198 Seiten im Taschenbuch Format
  • Ca. 40 farbige Abbildungen
  • Zahlreiche Tabellen
  • Schritt für Schritt Anleitungen
  • Preise und Bezugsquellen von Hilfsmitteln und Material
  • In verständlichem Deutsch geschrieben
  • Erstveröffentlichung: Juni 2015 

Versand innerhalb Deutschlands kostenlos.

Freitag, 23. Mai 2025

Neues IsItGold app Update mit verbesserter Erkennung von Gold, Silber und Platinmetallen mit dem Handy!

 

🔁 IsItGOLD? v1.1.1 – NEUSTART!

Endlich ist es so weit: Das große Update der IsItGOLD?-App ist da! Die neue Version ist schneller, intelligenter und bringt viele lang ersehnte Funktionen mit sich.




✨ Das ist neu:

  • Verbesserte KI-Erkennung: Dank des neuen OpenAI-o4-Modells ist die Analyse nun noch präziser und zuverlässiger.
  • Ausführlichere Scan-Beschreibungen: Die Scan-Ergebnisse enthalten jetzt mehr Details und eine höhere Zeichenanzahl.
  • Live-Metallpreise: Aktuelle Kurse für Gold, Silber und Platin – täglich aktualisiert für realistische Schätzungen.
  • Überarbeitete Scan-Historie: Mit Vorschaubild und Kurzbeschreibung findest du deine alten Scans im Handumdrehen wieder.
  • Spracherkennung & Lokalisierung: Ergebnisse werden jetzt automatisch in deiner Sprache angezeigt.
  • Scan-Verwaltung: Scans lassen sich einfach löschen – langes Tippen auf die Vorschau genügt.
  • Neues Design & optimierte Oberfläche: Übersichtlicher, angenehmer und moderner.
  • Fehlerbehebungen & Stabilität: Viele Bugs wurden behoben, die Performance deutlich verbessert.

📱 So nutzt du die App

Du kannst IsItGOLD? direkt im Browser nutzen – auf jedem Gerät und Betriebssystem (iOS, Android, Windows, Linux, macOS):
👉 https://isitgold.flutterflow.app

Zusätzlich gibt es eine native App:

  • iOS (Apple): Ab sofort im App Store verfügbar – einfach nach „IsItGold“ suchen.
  • Android: Erscheint am 15. Juni 2025 im Google Play Store.

🧪 Beispiel-Scan ansehen

Neugierig, wie das Ganze aussieht? Hier ein echter Scan mit der neuen Version:
🔗 Scan-Ergebnis ansehen

🎯 Fazit

Das ist das größte Update in der Geschichte von IsItGOLD?. Wer die App schon früher getestet hat: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für einen neuen Blick! Und für alle Neuen – willkommen an Bord!

Teste es jetzt – dein Gold-Experte in der Hosentasche war noch nie so gut!

Beispiele (Anklicken für vollen Report, Sprache ist frei wählbar):


Ganzer Report: https://isitgold.flutterflow.app/scans/jAFPXe2QBSQJWPzTFyI1HrYlcgp11748007832198


Falls man sich nicht mit elektronischen Bauteilen auskennt, kann man sich hier bei einer Ebayauktion auch bei der Wertermittlung helfen lassen-




Sonntag, 2. Februar 2025

Wie viel Gold ist in Intel Pentium Pro CPUs enthalten? Inklusive Tutorial!

 Warum CPUs Gold enthalten – Hintergründe, Prozesse und Gefahren

Die faszinierende Welt der Mikroprozessoren (CPUs) ist nicht nur ein Meilenstein moderner Technik, sondern auch eine wahre Goldgrube – buchstäblich. In diesem Artikel beleuchten wir die Hintergründe, warum CPUs Gold enthalten, warum manche Modelle besonders viel Gold aufweisen, welche chemischen Prozesse zur Goldgewinnung angewendet werden und welche Gefahren dabei lauern.




1. Das Gold in CPUs: Ein kleiner, aber wertvoller Bestandteil

Gold wird in CPUs aus mehreren Gründen verwendet:

  • Hervorragende Leitfähigkeit: Gold besitzt eine exzellente elektrische Leitfähigkeit und ist dabei beständig gegenüber Oxidation. Diese Eigenschaften machen es ideal für Kontakte und Verbindungen in elektronischen Schaltungen.
  • Korrosionsschutz: In der Mikroelektronik spielt der Schutz der feinen Verbindungen vor Korrosion eine zentrale Rolle. Gold sorgt dafür, dass auch nach Jahren der Nutzung keine Verbindung durch Umwelteinflüsse beeinträchtigt wird.
  • Zuverlässigkeit: Gerade in kritischen Anwendungen – von Computern über Smartphones bis hin zu Raumfahrttechnik – ist die langfristige Zuverlässigkeit der Kontakte essentiell. Hierzu trägt Gold maßgeblich bei.

Obwohl der Anteil an Gold in einer CPU nur winzige Mengen beträgt, ist der metallurgische Wert hoch, weshalb sich Recycling und Rückgewinnung lohnen.


2. Warum enthalten manche CPU-Modelle besonders viel Gold?

Einige CPU-Modelle, wie beispielsweise die Pentium Pro Prozessoren, weisen einen etwas höheren Goldanteil auf. Die Gründe hierfür können vielfältig sein:

  • Technologische Designentscheidungen: Bei der Herstellung dieser Prozessoren wurde oft ein besonderer Wert auf maximale Zuverlässigkeit und Langlebigkeit gelegt. Hierzu wurde mehr Gold in den Verbindungsstellen verwendet, um eine Oxidation und damit verbundene Ausfälle zu verhindern.
  • Herstellungstechniken: Die Fertigungsprozesse jener Zeit setzten teilweise auf dickere Lagen und robustere Kontakte, was zu einem erhöhten Goldanteil führte.
  • Wirtschaftliche Überlegungen: Hersteller haben in bestimmten Modellen bewusst auf höherwertige Materialien gesetzt, um sich auf dem Markt durch eine längere Lebensdauer und stabilere Leistung zu differenzieren.

3. Chemische Prozesse bei der Goldrückgewinnung aus CPUs

Die Gewinnung des in den CPUs enthaltenen Goldes ist ein mehrstufiger Prozess, der chemisches Fachwissen und präzises Arbeiten erfordert. Im Folgenden ein Überblick über die typischen Schritte:

  1. Zerkleinerung und Vorbereitung:
    Die Prozessoren werden mechanisch zerkleinert, um möglichst viele Metallbestandteile freizusetzen. Häufig erfolgt dies in einem geschlossenen Behälter, um Materialverluste zu vermeiden.

  2. Entfernung der Basis-Metalle:
    Mit Hilfe von Säuren, meist verdünnter Salpetersäure, werden die unedleren Metalle (wie Kupfer, Nickel und Zinn) aus dem Material gelöst. Dadurch entsteht eine Lösung, in der die Basismetalle in Form von Ionen vorliegen.

  3. Goldlösung und weitere Säurebehandlungen:
    Um das Gold in Lösung zu bringen, wird das zerkleinerte Material anschließend mit einer Mischung aus Salpetersäure und Salzsäure (Aqua Regia) behandelt. Diese Mischung löst das Gold auf, sodass es als Goldchlorid in der Lösung vorliegt.

  4. Ausfällung des Goldes:
    Sobald das Gold in Lösung ist, wird es durch Zugabe weiterer Reagenzien (z. B. Ferro-sulfat oder SMB) wieder in fester Form ausgefällt. Das Gold sammelt sich dabei als feines braunes Pulver am Boden des Behälters.

  5. Reinigung:
    Das abgeschiedene Gold wird mehrfach mit destilliertem Wasser gewaschen, um Rückstände der Säuren und anderer Metalle zu entfernen. In einigen Verfahren wird das Gold zusätzlich noch einmal gelöst und weiter gereinigt, um höchste Reinheit zu erreichen.


4. Chemische Gefahren und Sicherheitsvorkehrungen

Die chemische Rückgewinnung von Gold aus Elektronikschrott ist ein Prozess, der mit erheblichen Gefahren verbunden ist:

  • Umgang mit starken Säuren:
    Säuren wie Salpetersäure, Salzsäure und Aqua Regia sind hochkorrosiv und können schwere Verätzungen verursachen. Direkter Hautkontakt oder das Einatmen von Dämpfen ist äußerst gefährlich.

  • Giftige Dämpfe:
    Beim Erhitzen und Mischen der Säuren können giftige Gase entstehen, die in geschlossenen Räumen zu Vergiftungen führen können. Eine ausreichende Belüftung oder ein entsprechendes Abzugssystem ist daher unabdingbar.

  • Reaktionskontrolle:
    Die exothermen Reaktionen, die während des Prozesses ablaufen, erfordern ständige Kontrolle und präzises Dosieren der Chemikalien, um gefährliche Überschreitungen oder gar Explosionen zu vermeiden.

  • Entsorgung von Abfällen:
    Die übrigbleibenden Säurelösungen und Rückstände enthalten oft Schwermetalle und andere umweltschädliche Stoffe. Eine sachgerechte Entsorgung ist notwendig, um Umwelt und Gesundheit nicht zu gefährden.


5. Das Endergebnis: Goldausbeute aus 10 CPUs

Im beschriebenen Prozess wurden 10 Pentium Pro CPUs einer chemischen Goldrückgewinnung unterzogen. Trotz der niedrigen Menge an Gold, die in einzelnen Prozessoren enthalten ist, ergab die sorgfältige Aufarbeitung folgendes Resultat:

Aus 10 CPUs konnten insgesamt 3 Gramm Gold gewonnen werden.


6. Fazit

Die Gewinnung von Gold aus CPUs ist ein spannender, aber auch riskanter Prozess. Die Verwendung von Gold in der Mikroelektronik unterstreicht die hohen Anforderungen an Zuverlässigkeit und Leistung, während die chemischen Rückgewinnungsverfahren komplexe metallurgische und chemische Prozesse erfordern. Wer sich mit diesem Thema beschäftigt, sollte sich der Gefahren bewusst sein und stets die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Quelle der Informationen:
Dieses Transkript und die beschriebenen Prozesse basieren auf dem Video „How Much Pure Gold in Ten Pentium Pro CPUs“  (Details und Ablauf der Goldrückgewinnung aus Pentium Pro CPUs).

Ein weiterer interessanter Einstieg in das Thema bietet das Buch von M. A. Buth „Gold aus PCs“, das bei Amazon erhältlich ist. Hier werden die Hintergründe, Techniken und Fallstricke der Edelmetallrückgewinnung aus Elektronikschrott detailliert erläutert. Link:

https://amzn.to/4hBZF1G



M. A. Buth Buch "Gold aus PCs"


Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken. Arbeiten mit starken Säuren und anderen gefährlichen Chemikalien sollten nur von Fachpersonal unter strikten Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt werden.