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Mittwoch, 21. Februar 2018

Bilder aus Buch Gold aus PCs jetzt als kostenloser Download

Wer die s/w Ausgabe des Buches erworben hat, kann an dieser Stelle die dazugehörigen Farbabbildungen kostenlos herunterladen!
Digitales Printing ist eine feine Sache und ermöglicht es auch Bücher zu veröffentlichen, die ein Nischenthema sind und im regulären Verlagswesen nicht wirtschaftlich produzierbar wären, da die Auflagen zu gering sind. 
Gold aus PCs - kostenloser Bilderdownload
Sobald jedoch Farbe ins Spiel kommt, werden Digitaldruckbücher sehr teuer. Aus diesem Grund werden die Bände "Gold aus PCs", "Palladium aus Elektronik", sowie "Platin aus Katalysatoren" und auch "Silber aus Schrott", im Rahmen von Überarbeitungen und Neuauflagen, nun auch in einer monochromen Ausführung wesentlich günstiger angeboten. 
Die wichtigen Farbabbildungen können dann über das Internet heruntergeladen und zuhause ausgedruckt werden. Wir beginnen diese Serie mit den Farbtafeln zu dem Buch "Gold aus PCs". 
Die Datei hat PDF Format und ist im DIN A4 Format bequem druckbar.
Unter dem nachfolgenden Link können die Abbildungen heruntergeladen werden:

https://goo.gl/oWV6pn

Montag, 12. Februar 2018

Recycling von Gold Silber und Palladium aus ICs

In dem Video wird die Rückgewinnung von Gold, Silber und Palladium aus 150 Kg ICs vorgeführt.
Es scheint in Pakistan oder Indien aufgenommen worden zu sein und ist auch schon etwas älter. Einige Schritte werden zwar nicht genau erklärt und einiges wohl auch übersprungen, trotzdem gibt es einen ganz guten Eindruck davon wie im sogenannten Hinterhofreycling gearbeitet wird.
Schutzmaßnahmen fehlen leider fast völlig, daher zum direkten Nachahmen nicht empfohlen. Trotzdem wollen wir an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder zeigen, was so im Rest der Welt angestellt wird, um aus ICs und anderer Elektronik Edelmetalle zurückzugewinnen und zwar vorzugsweise mit einfachen Hausmitteln.
Diskussionen und Fragen zu den verwendeten Chemikalien, Prozessen und Hilfsmitteln bitte hier im Goldschrott Forum stellen!
Hier geht es nun zum Goldrecycling Video:


Freitag, 9. Februar 2018

Recycling von Gold und anderen Edelmetallen aus Elektroschrott

Ausgangsmaterial

Die Platinen aus PC Systemen enthalten neben Kupfer eine Reihe von wertvollen Metallen in unterschiedlicher Konzentration. Die genauen Anteile schwanken sehr stark und sind von dem jeweiligen Produkt abhängig. Es ist daher nur möglich näherungsweise Angaben und Durchschnittswerte aus bereits zurückliegenden Recycling Durchgängen zu nennen. Mit jeder neuen Charge können die Werte ganz anders ausfallen. Trotzdem wollen wir einige Messergebnisse als Anhaltspunkt verwenden um einen Eindruck davon zu erhalten wie eine durchschnittliche Ausbeute aussieht.
Zusammensetzung
Gw.-Anteil
Gold
0,039%
Silber
0,156%
Palladium
0,009%
Kupfer
18,448%
Andere Metalle
9,35%
Nichtmetalle
72%

Gold, Silber und Palladium liefern demnach 91% des Recyclingwertes des Materials. Der Wert pro Kilo Platine beträgt demnach rund 24 US $ pro Kilo ( Stand 2012).1
Zu beachten ist bei dieser Studie jedoch, dass die exakte Zusammensetzung des Ausgangsmaterial nicht bekannt ist. Wie wir anhand der Klassifizierungen sehen, schwankt der Wert und damit der Edelmetallgehalt von Elektronikschrott erheblich. Diese Angaben können also nur ein Anhaltspunkt bieten, so wie der Goldgehalt des Erzes einer jeden Mine auch unterschiedlich ist.

Abbildung 1: Goldkontakte (Goldfinger) verschiedener Steckkarten
Allerdings gelten für diese Angaben die oben gemachten Einschränkungen. Der Gehalt in Platinen kann erheblich schwanken, die Kurse für Edelmetalle ebenfalls. Zudem kann nur ein industrieller Recycler solche Rückgewinnungsraten erzielen. In diesem Band sprechen wir von Material für die Goldgewinnung, das goldplatiert = goldbeschichtet ist, also keine Goldlegierung (=Mischung aus Gold und anderen Metallen) darstellt. Man wird hierfür vorzugsweise Platinen mit sogenannten „Goldfingern“ oder großflächig vergoldeten Stellen wählen. Die Goldkonzentration ist an den Steckleisten die höchste im gesamten PC. 

Die Goldmenge beträgt – je nach Ausführung – ca. 0,01g pro Steckleiste. Das bedeutet, dass rund 100 Steckleisten ca. 1g Gold erwarten lassen.
Es ist daher sinnvoll und lohnenswert, diese Leisten abzutrennen und sie einem einfachen gesonderten Verfahren zuzuführen, das wir später noch im Detail besprechen werden.

Die auf der Abbildung 1 gezeigten Abschnitte sind die Kontaktzungen von Steckkarten wie Grafikkarte, Soundkarte, Controller usw. Es handelt sich dabei um die Komponente, mit dem höchsten Goldanteil (bezogen auf das Gewicht eines Abschnitts) in einem PC. Das Gold ist hier zudem sehr dick aufgetragen, so dass man es als dünne Folie gewinnen kann.

Nutzbar sind auch die Kontaktleisten von CPU Modulen, wie sie beim AMD Athlon oder den Intel Slot CPUs auftreten.
In diesem Buch behandeln wir vornehmlich solche gut sichtbare Vergoldungen und wie man sie von den Bauteilen zurück gewinnt.

Abbildung 2: Typische PC Speichermodule
Es befindet sich zwar auch an anderen Stellen etwas Gold, aber die Menge ist wesentlich geringer (ca. 5%) und der Aufwand unverhältnismäßig höher. Diese Vorkommen sind jedoch nicht verloren. Sie lassen sich immer entweder weiter verkaufen oder an einen Großbetrieb abgeben, der sie dann mit großindustriellen Methoden zurück gewinnt.

Abbildung 3: Pentium Pro CPU
CPUs oder Prozessoren sind die wohl am häufigsten gehandelten PC Goldschrott Materialien. Auch wenn die Beinchen/Pins der Prozessoren schön golden glänzen – der Goldauftrag ist eher gering. Der Pentium Pro kommt immerhin auf bis zu 1 Gramm, was ihn zu dem heiß begehrtesten Prozessor macht. 

Gold findet sich aber auch an den Kontakten der Slot CPUs und im Inneren der Prozessoren. 
Manchmal tragen diese Karten überall vergoldete Pads, manchmal ist es nur die Steckerleiste am unteren Rand.

Die Goldgewinnung bei den CPUs ist zweigeteilt: Zum einen haben sie äußerlich sichtbare vergoldete Flächen oder Pins (diese sind übrigens im Kern oft aus Eisen), zum anderen besitzen sie im Inneren goldene Verbindungsdrähte, sogenannte Bondwires und ein vergoldetes Leitungsgeflecht das „Leadframe“. An das äußere Gold kommt man recht einfach, das im Inneren erfordert erstens rohe Gewalt und zweitens ein Verfahren, das in die zerbrochene CPU „hineinkriecht“ und das Gold dort auflöst. Dies gilt vor allem für die CPUs mit Keramikgehäuse. Man kann sie mit einem einfachen Hammer zertrümmern. Profis verwenden hierfür eher sogenannte Kugelmühlen.

1 Quelle: International Conference on chemical, civil and enviroment engineering ICCEE´2012 March Dubai

Montag, 20. August 2012

Willkommen zu Goldschrott!


Gold aus PC und Handy recyceln

Hier findet ihr alle Informationen zum Thema Gold aus Elektronik gewinnen. 
  • Wie es geht 
  • was es kostet 
  • wo ihr die Materialien herbekommt 
  • was es bringt.
Jeder fängt mal klein an! 
Ihr habt PC Platinen, die zum Schrotten zu schade sind, viel Gold enthalten und ihr seid pleite?
Irgendwie muss man dieses Gold doch da raus bekommen? Aber keiner will euch was erzählen, jeder macht ein Geheimnis daraus, wie man das glänzende Gold aus der Platine und in euer Portemonaie bekommt. 
Gold aus PCs - so sieht es aus!
Natürlich will euch keiner etwas erzählen, die Krankheit heißt "Gier" oder "Goldfieber". Jeder versucht alles für sich zu reklamieren, keiner gibt Tipps, lieber nimmt er sie mit ins Grab! 
Was bleibt also anders übrig, als den Goldschrott bei Ebay reinzusetzen und für viel zu wenig Geld zu verkaufen?
Damit ist jetzt Schluß - ab jetzt macht ihr euer eigenes Gold!
Abonnier dieses Blog, lies das Buch! 
Holt euch das Buch, das als die Bibel der Goldfischer gilt. "Gold aus PC und Handy gewinnen" von M.A.Buth auf deutsch!
Erschienen bei Adrenalinemedia und erhältlich bei Xinxii & Amazon als ebook.
Dort erfahrt ihr wie man mit sauberen und einfachen Methoden an das Gold aus Platinen zu kommt. Keine Geheimnisse mehr, jeder Trick, jede Adresse, alles jetzt hier an dieser Stelle !
Das erste Video aus dem Badezimmer eines Goldwäschers schon mal hier vorab:

Dienstag, 3. Januar 2012

Wieviel Gold steckt in einer CPU?


Alte Prozessoren sind oftmals Gold wert
Das Herzstück eines jeden PCs ist der Prozessor, auch CPU genannt. Er ist die "Schaltzentrale" des Computers.
Im Laufe der Entwicklung wurden immer mehr Funktionen in den Chip integriert. Bekannte Hersteller sind Intel und AMD, früher aber auch Cyrix, IBM und Texas Instruments.
Der Goldjunge liefert am meisten!
Hält man solch einen "Goldkäfer" in den Händen, bemerkt man das zahlreiche Gold an Beinen und dem Gehäuse. Und ja - es ist wirklich Gold! Allerdings weniger als man oftmals meint. Dennoch ist es mehr als wirtschaftlich, bei entsprechenden Mengen an Prozessoren, dieses Gold zu fördern.
Auch lukrativ: Slot CPUs von AMD und Intel
Die CPU Beine, genannte "Pins" sind übrigens nicht aus reinem Gold, sondern 24 Karat vergoldete Drähte. Sie können durch die CBX Methode oder durch Köngiswasser zu reinem Gold verarbeitet werden. Auch die Deckplatten der CPUs sind oftmals vergoldet und lohnen. Viel Gold, nämlich 10%-20%, findet sich jedoch auch im Inneren der Prozessoren. Dort verbinden winzige, dünne Drähte (Sog. Bonddrähte) das eigentliche Siliziumplättchen mit den Beinchen, die später im Sockel die Verbindung darstellen.
Die CPU muss also zu Gewinnen dieser Golddepots, geöffnet und mit Chemikalien behandelt werden. Wichtig für den Anwender ist es jedoch zu wissen, wie viel Gold in einer jeden CPU steckt.
Wir verraten es hier einmal: zwischen 0,05g und 0,25g sind die übliche Menge des (theoretisch) gewinnbaren Goldes.
Hier wird Ihnen geholfen - Das Goldbuch enthält Angaben zum Goldgehalt der meisten Prozessoren ;-)
Ein Kerl bildet jedoch die große Ausnahme: Der Intel Pentium Pro Prozessor liefert bis zu 0,7g Gold und steht somit an erster Stelle bei den PC Goldschürfern. Dieser Wert ist mittlerweile aber sehr umstritten und wird teilweise auch nur mit der Hälfte gehandelt. Preise bis zu 40€ für gebrauchte Stücke lassen das Ganze jedoch nur für solche Goldsucher wirtschaftlich erscheinen, die billig an die CPUs herankommen. Schließlich braucht man noch einiges an Chemie und Ausrüstung, die ebenfalls Geld kostet. 
Wenn Sie wissen wollen, in welcher CPU wie viel Gold enthalten ist, dann besorgen Sie sich das Goldbuch mit einer umfangreichen Liste fast aller jemals produzierten Prozessoren und deren Goldgehalt! (Siehe Bilder oben)
So wissen Sie beim Einkauf ganz genau, wie viel die Fuhre wert ist!

Ein weiteres Hilfsmittel is die App "Is it Gold?" die es für Android und Apple  iOS gibt. Diese App erkennt mithilfe künstlicher Intelligenz Gold und Silber  anhand eines Fotos vom Gegenstand. Damit kann man auf Flohmärkten, Haushaltsauflösungen und sogar auf dem Schrottplatz echtes Gold entdecken!

Zu finden unter:


Is it Gold? App Screenshot









Sonntag, 1. Januar 2012

Goldgrube Handy

Wieviel Gold steckt in einem Handy?
In der Frühzeit der mobilen Kommunikation war das Gold billig und Mobiltelefone teuer. Die Hersteller konnten es sich leisten, viele wertvolle Materialien bei der Konstruktion von Handies zu verwenden.
Darunter natürlich auch Gold. Doch wozu braucht man eigentlich das Gold im Handy?
Verschiedene Handyplatinen
Gold hat einige wichtige Eigenschaften, für die Nachrichtentechnik. Zum einen ist Gold ein sehr guter Leiter, mit geringem Widerstand. Zum Anderen korrodiert Gold nicht an der Luft. Daher sind die Tastenfelder auf der Handyplatine (Mäander) aus Gold. Sie werden häufig gedrückt, dürfen daher nicht abreiben und korrodieren, da sie sonst nicht mehr funktionieren.
Gold findet sich aber auch an den Umrandungen der Handyplatine. Diese dienen oftmals der Abschirmung gegen störende Strahlungen anderer Geräte und manchmal auch als eingebaute Antenne.
Apropos Antenne: Die Kontaktbuchsen, Stecker und Verbinder die die aufgedruckte goldene Antenne mit dem Gerät verbinden sind auch häufig aus Gold.
Auch der Akkuanschluß des Handies ist aus Korrosionsgründen und aufgrund des geringen Übergangswiderstandes immer aus Gold, bzw. goldbeschichtet.
Nun sind nicht alle Handies baugleich. Einige Hersteller haben Gold durch billigere Materialien ersetzt oder den Goldauftrag zu einem hauchdünnen Schichtchen verkommen lassen ("Flashgold"). Daher ist eine allgemeingültige Aussage dazu, wieviel Gold in einem Handy steckt schwierig - es kommt eben auf das Modell drauf an. Man kann jedoch mit circa 0,05 - 0.2g pro Handy rechnen. (inklusiver aller gebundenen Vorkommen wie z.B. in Chips oder Legierungen und abhängig vom Alter des Geräts)
Übrigens: Auch die SIM Karten und der dazugehörige Anschluss auf der Handyplatine enthalten Gold!
Mehr erfahren? Das ist ein Auszug aus dem Goldbuch (Link)

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Wenn der Staat das Gold des Bürgers raubt

Goldgewinnung aus Elektronik ist ein kleines Zubrot für Leute die eigentlich wenig Geld haben, nicht auf der faulen Haut sitzen wollen und bereit sind ihre Arbeitskraft für ein wenig sicheres Edelmetall aufzubringen.
Ein Staat, der pleite ist könnte jetzt auf die Idee kommen, dem Bürger zu verbieten, Gold zu besitzen und ihn dazu zwingen alles Gold,  an Sammelstellen abzugeben und gegen das von ihm gedruckte Papiergeld umzutauschen.
Goldbesitz wäre dann strafbar und durch eine simple Druckmaschine tauscht dieser Staat dann sein Spielgeld gegen hartes Gold.
Kaum zu glauben, oder? Höchstens in einer Bananenrepublik oder einem afrikanischen Diktatorenstaat, oder im Sozialismus, gell?
Dieses kleine Märchen ist aber wahr, der Staat der seinen Bürgern das Gold raubte und durch Papier entschädigte heisst: USA.
Goldbunker von Fort Knox (c) Smurfy
Die gesetzliche Grundlage war 1934 der sogenannte "Goldact" oder "Gold Reserve Act", der zur Einrichtung des Goldreservenbunkers der geheimnisumwitterten Militäreinrichtung von Fort Knox in 1936 führte.
Dort lagern bis heute die konfesszierten Goldbestände der US Bürger, eingetauscht gegen das Spielgeld US Dollar.
Gelockert wurde der Gold Reserve Act übrigens erst Mitte der 1960er Jahre.
Ja und 1934, erinnert uns das nicht an einige unbedeutende weltgeschichtliche Ereignisse in Europa und Asien?
Merke, wenn der Staat Geld braucht, greift er seinen Bürgern nicht nur abstrakt durch Steuern und Abgaben in die Taschem, er luchst dir dein Gold gegen Glasperlen ab! Und dann ab- juche- in einen Krieg, die Kasse ist ja gut gefüllt!
Goldgesetze gab es übrigens nicht nur in den USA kurz vor dem zweiten großen Krieg, nein natürlich musssten auch die Deutschen mal wieder alles abliefern was Wert hatte. So wurde von der deutschen Reichsregierung auf dem Höhepunkt der Spekulation Gesetze gegen den Besitz und spekulativen Handel erlassen.
Die Verordnung auf Grund des Notgesetzes (Maßnahmen gegen die Valutaspekulation) vom 8. Mai 1923 erlaubte der Reichsbank Edelmetalle (Gold, Silber, Platin, Platinmetalle) und ausländische Währungen aus Privatbesitz für das Deutsche Reich zu proklamieren.
Die Verordnung vom 7. September 1923 setzte die in der Weimarer Verfassung festgeschriebenen Grundrechte der Art. 115 WRV (Unverletzlichkeit der Wohnung(!)), Art. 117 WRV (Brief-, Post-, Telegraphen- und Fernsprechgeheimnis) und Art. 153 WRV (Eigentumsgewährleistung) außer Kraft. Es kam zu Razzien der Polizei in Cafés und Restaurants, wobei die Besucher gezwungen wurden, ihre Geldbeutel zu öffnen. Ausländische Währungen wurden hierbei sofort beschlagnahmt.
Am 18. September 1923 unternahm die Berliner Polizei (..)eine großangelegte Durchsuchung in Restaurants und Cafes der Friedrichstadt und des Berliner Westens. Das Berliner Tageblatt schrieb einen Tag später: „Im allgemeinen hat sich die Razzia glatt abgewickelt. Verhaftungen sind nicht vorgekommen, da von den überraschten Devisenbesitzern auch ein - übrigens zweckloser - Widerstand gar nicht versucht worden ist... 
und weiter:
Diese Razzien mussten nicht nur in Berlin, sondern in allen deutschen Großstädten veranstaltet werden. Hans Ostwald schrieb 1931 in „Sittengeschichte der Inflation“: „Ständig kamen Nachrichten über Razzien aus der deutschen Provinz. Sehr ertragreich war z. B. eine Razzia in Leipzig am 23. September 1923. Auch sie brachte allerlei Ausländer, Devisenschieber und Leute ohne Ausweis ans Tageslicht und ins Polizeipräsidium.“
Grüne wollen 10€ Pfand pro Handy
In Zeiten der Inflation greifen Regierungen also gerne auf diese Form der Enteignung zurück. Die aktuelle Diskussion um das Handypfand geht eben genau in diese Richtung. 
Auf der Suche nach Rohstoffen hat man nun die Elektronik entdeckt und grübelt, wie man diese Quelle des Wohlstands anzapfen kann. Dass dabei die grundgesetzlich garantierten Eigentumsrechte gegen eine vermeindlich der Allgemeinheit zuträgliche Rohstoffgewinnung geopfert werden ist nur vorgeschoben. Kein mündiger Bürger wirft heutzutage sein altes Handy in die Mülltonne. Sie werden gehortet, weitergegeben oder eben über Ebay und Flohmärkte weiterverkauft. Die Panikmache, Handies würden im Restmüll in der Müllverbrennungsanlage verschwinden ist blanke Propaganda um den Handybesitzer zu enteignen. 
Und die Handies sind erst der Anfang....