Samstag, 6. Oktober 2012

Palladium zu verkaufen



Palladiumfolien
Sehr selten angeboten.
Ähnlich Blattgold sind diese Folien hauchdünne edle Metallplättchen.
Ein Gramm Palladiumfolien beinhaltet geschätzte 500-1000 Stk.
Ideal zum Experimentieren, Sammeln usw.
Ca. 995er Palladium auf sehr dünnem Trägermaterial. Beständig gegen Salzsäure etc.
Gewicht: ca. 1g
Palladium ist ein äusserst seltenes, sehr schöne grau-silbernes Metall.
Es besticht durch seinen Edelmetallcharakter, es ist edler als Gold und kommt vor dem Platin, seine Fähigkeit die 900 hundertfache Menge an Wasserstoff des eigenen Gewichts zu binden - für diese Entdeckung gab es sogar 2010 einen Nobelpreis - und die starke orange Farbkraft seines Oxids. Wenige Tropfen Palladiumchlorid können eine ganze Badewanne einfärben.
Durch den Schmelzpunkt von 1700° ist es extrem hitzebeständig und aufwändig zu schmelzen.
Es findet heutzutage in Katalysatoren zur Abgasreinigung Verwendung
Ob als Schmuck....
..im Autokatalysator...
..oder in der Elektronik.
Diese Folien können einzeln entnommen und z.B. für Versuche, zum Vergleich oder zum Beimischen mit anderen Metallen verwendet werden.
Auch wenn Sie mit dem Gedanken spielen Katalysatoren zu recyclen, können Sie anhand dieser Proben verschiedene Prozesse testen.
Palladium ist ungiftig, aber als feines Pulver leicht entzündlich.
Palladium ist DAS Metall der nahen Zukunft. Sein Einsatz wird für Elektroautos unentbehrlich sein, da es als Energiespeicher der Brennstoffzelle ohne Alternative ist.
Sein Preis rangiert fast auf der Hälfte des Goldes. In Zukunft dürfte sich das drastisch ändern wenn Millionen Fahrzeuge mit Brennstoffzellen ausgerüstet werden, die auf Palladium basieren.
Palladium fällt als Nebenprodukt, bei der Gewinnung von Platin und anderen Erzen an. Es ist in kleinen Mengen sehr selten zu kaufen und wenn, dann nur zum Vielfachen des Marktpreises.
Hier aber können Sie das Metall weiter aufteilen und viele Jahre nutzen.

Die letze Aufnahme zeigt eine Mikroskopie zweier Folien in 200facher Vergrößerung.












Palladium ist das neue Gold!


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Donnerstag, 20. September 2012

Reverse electroplating - Entgoldung - Einkaufsliste

Für Goldsucher, die sich für die umgekehrte Galvanisierung (reverse electroplating) interessieren, habe ich hier eine Liste der benötigten Bauteile für eine Entgoldungszelle zusammen gestellt. Die Entgoldungszelle ist in der Lage Gold von metallischen und nicht-metallischen Gegenständen abzulösen, auch wenn andere Metalle vorhanden sind. Sie ist also ideal für vergoldeten Schmuck, Pins von PCs usw, die mit anderen Verfahren nur unwirtschaftlich entgoldet werden können.

Das Gefäß:
Da die Reaktion zur Hitzeentwicklung neigt, ist ein feuerfester Glasbehälter Pflicht. Die heisse Säure muß in einem sogenannten Pyrexbehälter aufbewahrt werden. Dieser ist bis mehrere hundert Grad hitzebeständig.
Geeignet sind hierfür Gefäße, die auch backofenfest sind. Eine bezahlbare Lösung findet sich hier:
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Als Elektrolyt wird konzentrierte Schwefelsäure verwendet. Man kann sich diese auch selbst durch eindampfen von Batteriesäure herstellen. Bequemer ist es aber natürlich die richtige Konzentration gleich zu nehmen. Zumal sie auch nicht teuer ist. Pro Flasche 1 Liter - am besten 2 bestellen! :



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Kommen wir zur Kathode. Diese besteht am besten aus Blei, damit sie sich nicht auflöst.
Eine 1 Kg Bleiplatte dient hier als Grundlage. Die Cordura Ummantlung sollte zunächst entfernt werden.

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 Die Anode besteht idealerweise aus Kupfer. Um vergoldete Gegenstände ablegen zu können sollte das Blech zu einem Körbchen geformt werden. Einige. kleine Löcher im Boden erleichtern den Durchfluss und somit die Reaktion. Ideal ist ein Kupfernetz, aus dem man ein Körbchen formt.


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Kommen wir nun zur Stromversorgung. Ideal ist hierbei ein regelbares Ladegerät für Autobatterien. So kann man mit verschiedenen Spannungen experimentieren und die optimale Einstellung finden. Labornetzgeräte liefern in der Regel nicht mehr als 5-6A. Das ist etwas wenig für die Zelle. Bis zu 15A müssten es schon sein. Ein sehr gutes Preis/Leistunsgverhältnis findet sich beim nachfolgenden Ladegerät von Graupner. Es ist von 5V bis 15V regelbar, liefert dabei bis zu 20A Strom und hat eine Strombegrenzung. Somit werden Kurzschlüsse unterdrückt.

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Um Anode, Kathode und Netzgerät solide zu verbinden, braucht es jetzt noch Krododilklemmen und Kupferlitzen, die den hohen Strom auch aushalten. Diese hier sind von Graupner und somit für das Ladegerät passend. Ausserdem spart es Versand:

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Stand heute beläuft sich der Einkaufszettel somit auf rund 130€ inklusive Versand. Die erforderlich Bastelarbeit hält sich in Grenzen. Lediglich die Bleianode muss etwas angepasst und das Kupferblech zu einer Art Körbchen zurechtgebogen werden.
Dann kann man auch schon loslegen!
Wie immer liegt die Tücke im Detail. Wer noch nicht so recht weiß wie man mit der "Entgoldungszelle" umgeht, muss sich zum Thema noch etwas einlesen. Am besten im Forum die Fragen hierzu stellen.
Noch ein Sicherheitshinweis: Konzentrierte Schwefelsäure ist stark ätzend und kein Kinderkram! Die Reaktion entwickelt ordentlich Hitze, also keine anderen - nicht feuerfesten - Gefäße verwenden, schon gar kein Kunststoff!
Auch übliche Glasgefäße wie Blumentöpfe etc. eignen sich nicht, da sie bei Hitze platzen und die Säure dann ausläuft!
Unter dem Gefäß muss in jedem Fall eine flache Wanne aus Kunststoff stehen die bei einem Unfall die auslaufende Säure auffängt.
Weiterhin entstehen bei der Reaktion gesundheitlich bedenkliche Dämpfe. Es ist also Sorge zu tragen, dass ein Abzug vorhanden ist oder das Ganze im Freien abläuft.
Beim Handling der Säure unbedingt Handschuhe und Schutzbrille tragen!
Im nächsten Beitrag behandeln wir die Benutzung der Entgoldungszelle - also abonniere das Blog und bleibe auf dem Laufenden!

Montag, 20. August 2012

Willkommen zu Goldschrott!


Gold aus PC und Handy recyceln

Hier findet ihr alle Informationen zum Thema Gold aus Elektronik gewinnen. 
  • Wie es geht 
  • was es kostet 
  • wo ihr die Materialien herbekommt 
  • was es bringt.
Jeder fängt mal klein an! 
Ihr habt PC Platinen, die zum Schrotten zu schade sind, viel Gold enthalten und ihr seid pleite?
Irgendwie muss man dieses Gold doch da raus bekommen? Aber keiner will euch was erzählen, jeder macht ein Geheimnis daraus, wie man das glänzende Gold aus der Platine und in euer Portemonaie bekommt. 
Gold aus PCs - so sieht es aus!
Natürlich will euch keiner etwas erzählen, die Krankheit heißt "Gier" oder "Goldfieber". Jeder versucht alles für sich zu reklamieren, keiner gibt Tipps, lieber nimmt er sie mit ins Grab! 
Was bleibt also anders übrig, als den Goldschrott bei Ebay reinzusetzen und für viel zu wenig Geld zu verkaufen?
Damit ist jetzt Schluß - ab jetzt macht ihr euer eigenes Gold!
Abonnier dieses Blog, lies das Buch! 
Holt euch das Buch, das als die Bibel der Goldfischer gilt. "Gold aus PC und Handy gewinnen" von M.A.Buth auf deutsch!
Erschienen bei Adrenalinemedia und erhältlich bei Xinxii & Amazon als ebook.
Dort erfahrt ihr wie man mit sauberen und einfachen Methoden an das Gold aus Platinen zu kommt. Keine Geheimnisse mehr, jeder Trick, jede Adresse, alles jetzt hier an dieser Stelle !
Das erste Video aus dem Badezimmer eines Goldwäschers schon mal hier vorab:

Freitag, 20. Juli 2012

Wieviel Gold enthält eine Festplatte?

Durch das Internet geistern immer wieder Gerüchte, Festplatten seien besonders wertvoll. Man berichtet dort von Gold und Platin, das zu finden sei. 
Ich habe mir daraufhin einmal genauer die Edelmetallgehalte von Festplatten angeschaut, sie zerlegt und die Komponenten auf werthaltige Stoffe geprüft. Hierbei beschränkte ich mich auf die derzeit als Elektroschrott verfügbaren Modelle. Ältere Festplatten aus den 80ern oder gar 70ern waren daher nicht dabei. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, wird wissen, dass die Hersteller sprunghaft ihre Produktionsprozesse und Materialien wechseln und dies auch in der Vergangenheit getan haben. Trotzdem lässt sich hier ein Mythos klären. Zunächst einmal die guten Nachrichten:
Ja, Festplatten enthalten Gold!
Es findet sich besonders an der Steckleiste der IDE und SCSI Modellen, sowie an einigen kleineren Steckern im Inneren. Es handelt sich hierbei aber lediglich um vergoldete Kontakte mit einem Gesamtgewicht unter 10g. Entsprechend rechnen wir hier mit der typischen Vergoldungsquote von 0,1%, also 0,001g Gold Ausbeute an den Steckverbindern pro Festplatte...
Weiterhin befinden sich auf dem Controllerboard der Platte ein bis zwei hochpolige ICs. Bei diesem geringen Gewicht und der ebenfalls typischen Quote von 0,1% Ausbeute können wir den Goldgehalt vernachlässigen. Silber findet sich typischerweise kaum oder garnicht an Festplatten, Palladium ebenfalls nicht.
Bliebe da noch die Platinbeschichtung der Platter, also der rotierenden Speichermedien. 
Zunächst einmal zur Schichtdicke: Platter werden üblicherweise mit einer Schicht von 1 Micrometer gesputtert. Das ist - soweit mir bekannt die dünnste Beschichtung im IT Bereich überhaupt. Goldbeschichtungen von Steckleisten der PCI Karten z.B. liegen normalerweise bei 8 Micrometern. 
Aber es kommt noch dicker: Diese Hauch von Nichts ist keineswegs Platin! Und auch die Platter selbst bestehen nicht aus edlen Metallen, sondern aus Alumium oder Glas.
Summa summarum gehören Festplatten zu den PC Komponenten, die man getrost an der Mülldeponie abladen oder sich zerlegt an die Wand hängen kann. Sie sind - was Edelmetalle angeht wertlos. Abernten kann man höchstens den Controller, das aber mit minimaler Ausbeute.
Interessant sind ebenfalls die starken Magnete der Festplatten. Sie bestehen teilweise aus Neodym (=Seltene Erden) und gehören somit zu den stärksten der Welt.
Wer es immer noch nicht glauben kann, oder mal einen Blick in eine Festplatte werfen will, ohne sie zu zerlegen, dem sei folgender Link empfohlen: http://hddscan.com/doc/HDD_from_inside.html

Donnerstag, 7. Juni 2012

Wieviel Gold steckt in Platinen?

Platinen, fachmännisch auch Leiterplatten genannt sind die mechanischen Träger von elektronischen Bauteilen.
Diese werden auf ihnen verlötet und sorgen später für die elektrische Funktion. Die Platine dient also zum einen als Plattform, zum anderen als Verdrahtung, denn die Leiterbahnen entsprechen Verbindungsdrähten zwischen den Beinchen der Bauteile.
Vergoldete Leiterplatten
Nun hat man schon öfters etwas davon gehört, dass die Platinen von z.B: PCs oder Handys Gold enthalten.
Meistens sind es jedoch die Bauteile selbst, die goldhaltig sind und weniger die flachen Platinen. Es gibt aber auch Ausnahmen:
Verfügen die Platinen über Anschlussflächen wie bei PCI Karten, Speicher oder CPU Modulen, so sind diese in aller Regel dick vergoldet.
Dieses Gold ist relativ einfach zu bergen, hierzu am besten auf dieser Internetseite weiter umschauen.
Auch gibt es hin und wieder Platinen, die komplett vergoldet sind. Platinen aus der Medizintechnik oder der Wehrtechnik sind übrigens in aller Regel großzügiger vergoldet als solche aus PCs oder Notebooks. Die Qualitätsanforderungen sind dort einfach höher und Gold schützt die Kontakte eben am besten vor Korrosion.
Keine Illusionen sollte man sich jedoch bezüglich der Ausbeute machen: Nichts in der Elektronik is pures Gold, alles ist immer nur mehr oder weniger dick vergoldet. Wenn man bedenkt, daß ein Gramm Blattgold ungefähr eine Fläche von einem Quadratmeter hat, und ein Draht aus Gold rund 2 Km lang gezogen werden kann, bekommt man eine Vorstellung davon, wieviel Material man haben muss um einige Gramm Gold zu erhalten.
Nichtsdestotrotz ist es nicht unmöglich und so manch einer hat den Elektroschrott kiloweise zuhause. Mehr Informationen hierzu auch im Buch "Gold aus PC und Handy".