A daily growing number of people have
access to sources of scrap with precious content. Knowing the
composition of this material can increase it´s value tremendously for the owner.
Many types of gold scrap is available for free, so that the initial risk for start-ups is
minimal. Even just collecting precious scrap like electronic waste
is no waste of time, because it can be resold under today´s market
conditions. It is hard to believe, that there still could be individuals
or organisations out there, that ship and unload their e-waste in far
away countries and leave all those values behind.
The truth rather
is, that the race for the recovery of precious metals in urban enviroments has begun. This new goldrush won´t
last forever, but the tidal wave that it will cause, will be as big as
the wave that once pumped up the electronic market who produced these items. What goes up, must come down. The new gold rush
doesn´t take place in remote places, it will take place in urban areas, where most valuable scrap is concentrated.
That offers
new opportunities for smart people in the years to come.
This book gives a compact overview
of the most common sources of precious metals in an urban enviroment,
how they yield and how to proceed after collecting them. Mechanical and
chemical procedures are presented without expecting too much foreknowledge. It further discusses related social and financial issues.
Mit der AP Methode kann man nicht nur Goldfinger bequem abernten, sondern auch jegliche vergoldete Pins, wie z.B. die von CPUs oder Jumperleisten vom Mainboard verarbeiten.
Das Ganze dauert etwas länger als mit der hier auch vorgestellten Goldzelle, oder Hardcorechemie wie Salpetersäure, es ist aber wirtschaftlicher und ungefährlicher. Die zum einen, weil die verwendete Salzsäure (man kann auch andere benutzen) nicht so aggressiv ist und auch weil die dabei entstehenden Abfallprodukte weniger bedenklich sind.
Ein etwas größere AP Anlage, AP Tank genannt, arbeitet langsam und still vor sich hin und liefert nach einigen Tagen oder Wochen erste Goldfolien, die durch sieben abgefischt werden können.
Es ist also nichts für Leute die schnell mal die Millionen an einem Tag machen wollen, sondern eher ein fleißiger, stummer Angestellter, der die Pins vom Gold befreit.
Einen einfachen Aufbau zeige ich hier. Der Tank besteht aus einer 18 Liter Kunststoffbox mit Deckel aus dem Baumarkt. Sie ist praktischerweise transparent, so dass man immer mal nachschauen kann was im Inneren abläuft.
Gefüllt wird das Ganze mit 1-2 Kg Goldschrott, der idealerweise aus gleichartigem Material besteht und überwiegend Kupfer als Fremdstoff enthält. Dies können zum Beispiel die Pins von CPUs sein, die man per Hitze mechanisch oder im Säurebad entfernt hat. Man kann jedoch auch komplette CPUs einlegen! Hierbei müssen zuvor jedoch sämtliche Kühlkörper, Metallplatten etc. entfernt werden!
All you need is Luft
Um den Vorgang zu unterstützen, ist es sehr wichtig Sauerstoff zuzuführen. Dies kann auf mehrere Arten geschehen, Einfach ist es eine Belüftungspumpe aus dem Aquariumfachhandel zu verwenden, ein sogenannter "Bubbler". Den mitgelieferten Sandstein sollte man jedoch nicht verwenden, da er sich über die Zeit auflöst.
Gute Belüftung hilft in jedem Fall und da der AP Tank ohnehin nicht in geschlossenen Räumen betrieben werden sollte kann er sich auch Luft von oben durch einen lose aufgelegten Deckel saugen. Das bedeutet in jedem Fall aber auch, dass Kupfer(II)chlorid dampfförmig austritt und auf sämtlichen metallischen Oberflächen in der Umgebung kondensiert. Daher ist auch die Garage nicht unbedingt ein Ort an dem man dne Tank betreiben sollte, es sei denn es gefällt einem, dass sämtliche Kupferkabel dort mit der Zeit aufgefressen werden.
Auf zum Erntedankfest
Mit der Zeit werden die metallsischen Pins mit einem Überzug versehen, sie werdne spröde und brüchig. Wenn man hin und wieder durch durch den Tank mit einem Plastiklöffel oder einer Holzkelle stampft, zerbröselt alles Material mit der Zeit. Im Idealfall geht es in die Lösung über oder es fällt am Boden des Gefäßes als grauer Schlamm aus. Cu(II)Cl , also Kupfer(II)Chlorid ist die "Pest" des Kupfers. Dieser Kupferfraß ist äusserst "ansteckend" und Cu(II)Cl erzeugt immer weiter neus Cu(II)Cl, solange die Salzsäure das Chlor dafür hergibt.
Am besten wartet man bis sich sämtliches Metall in feines Gebrösel zerlegt hat und benutzt dann ein Sieb um die Goldfolien abzuschöpfen.
Weiteres Gold findet sich - klein verteilt - in dem grauen Schlamm am Boden und schwimmend in der Lösung. Dies kann man in einem weiteren Schritt mit einem Papierfilter auffangen und dann per HCl Waschung von diesem abtrennen.
Zum Abfischen eignete sich das Siebsatz hervoragend, welches ich schon an anderer Stelle vorgestellt habe. Der hohe Behälter ist ein Aufbewahrungsbox von Rotha für Toastbrote und kostet ca. 5€.
Wie immer liegt bei solchen Verfahren die Tücke im Detail. Die hier gezeigten Informationen reichen zum Nachmachen aus. Wer jedoch Interesse an allumfassenden Informationen zum Prozess hat und sich weitere Fragen stellt, dem sei das kommende Tutorial "Gold gewinnen mit dem AP Tank" empfohlen.
Für mich das Tool des Monats: Das Artemio 4 Sieb Set von JBL. Lange hatte ich nach so etwas gesucht und per Zufall in der Aquariumabteilung entdeckt.
Das praktische Set besteht aus vier stapelbaren Sieben mit unterschiedlicher Maschenweite (0,15 mm, 0,30 mm, 0,60 mm und 1,00 mm).
Es hat mir schon mehrfach den Tag gerettet, wenn Gold, Silber, Pallaldium und Schmutz scheinbar untrennbar in einem Gemisch vorlagen.
Gefälltes Edelmetall abgesiebt (c)
Auch praktisch als Ersatz für Kaffefilter, die man ja nur einmal verwenden kann und bei denen sich immer die Frage stellt, wie man die Folien wieder heraus bekommt.
So kann man während eines Prozesses schnell mal Feststoffe absieben, statt sie langwierig durch einen Filter laufen zu lassen. Auch abgelöste Goldfolien aus der AP Lösung kann man so schnell zwischendurch bergen. Die vier verschiedenen Siebgrößen lassen sich stapeln und können auf diese Weise Fetsstoffe mit verschiedenen Größen sauber trennen. Will man das Material aus dem Sieb bekommen, dreht man dieses einfach um und lässt von der Rückseite Wasser durchlaufen, das man in einem darunter stehenden Gefäß auffängt.
Eine praktische Hilfe also, die Filterpapier spart und schneller an das abgesiebte Gold gelangen lässt.
Im Internet finden sich einige Berichte, die meisten nicht vollständig oder nur wild zusammen kopiert sind.
Googlen und abschreiben kann jedoch jeder, wichtig ist eine nachgeprüfte Funktion und ein Überblick über das gesamte Verfahren.
Daher wäre die Goldzelle etwas für die Mythbuster.
Der mechanische Zusammenbau wirft sicherlich auch für ungeübte Hobbybastler keine allzu großen Probleme auf.
Da man nie weiß, wer so alles mitliest (Kinder etc) gibt es die genauen Daten zum Verfahren jedoch nur im (kostenlosen) Mitgliederforum, denn die Goldzelle ist eine extrem heikle Angelegenheit, ein ganz anderes Kaliber als AP oder sogar Königswasser.
Sie ist sowas wie ein Kernreaktor im Selbstbau für den Refiner. Dagegen ist AP ein Windrad.
Extreme Vorsicht beim Handling der hochkonzentrierten Schwefelsäure ist also angesagt.
Die Theorie dahinter
Spare ich mir an dieser Stelle, denn wer hier lang surft will schnell zur Sache kommen. Wenn es aber interessiert, im vollständigen Report wird das natürlich erörtert.
Was macht die Goldzelle?
Die Goldzelle (US. engl. reverse electroplating, sulphuric cell) kann die Goldbeschichtung von metallischen Objekten entfernen. Somit wären goldbeschichtete Kontakte aus der IT natürlich hervorragend geeignet.
Goldbeschichte Pins adrenalinemedia (c)
Kontakte wie diese hier bestehen nämlich nur an der Oberfläche aus Gold. Darunter liegen weitere Galvanisierungsschichten aus z. B. Nickel, Kupfer, Bronze, Messing usw.
Da das AP Verfahren hier an seine Grenzen stößt, ist eine Verfahren für das selektive Abtragen der Goldschicht natürlich ideal.
Hier ist auch schon der erste Mythos, der "gebustet" werden muss. Selektiv kann das Verfahren nicht sein, ist es auch nicht. Es wird nur durch die Zufuhr von elektrischer Energie, die chemische Reaktion beeinflusst, so dass der Säure genügend Energie zur Verfügung steht um - scheinbar entgegen der elektrochemischen Metallreihe - das Gold gleichzeitig mit den unedlen Metallen zu lösen. Beim trägen AP Verfahren hat die Säure einfach zu wenig Energie zur Verfügung und begnügt sich mit den unedlen Metallen und dem Kupfer (das übrigens bereits zu den Edelmetallen zählt).
Aber bei Leistungen um die 150 Watt, die bei der Goldzelle pro Gallone (ca. 5L) zugeführt werden, reicht die Energie um selbst Gold kurze Zeit aufzulösen. Es zementiert sich an in der Säure herumvagabundierenden Kupferionen und sinkt schließlich nachdem es sich mit Gleichgesinnten zusammengeklumpt hat, langsam als schwarzer Schlamm auf den Boden des Gefäßes.
Viele Mythen gibt es hinsichtlich der Zusammensetzung des Elektrolyten - reichen 96% oder müssen es 98% sein? Glyzerin zugeben ja oder nein? Welche Stromstärke, welche Spannung ist optimal? Was passiert mit Silber, Palladium, Platin? Welches Anodenmaterial kann/muss ich benutzen?
Das Verfahren ist übrigens kein neuer "Hack", sondern wurde bereits um 1930 patentiert, entdeckt wurde es vermutlich bereits viel früher.
Viele, viele Fragen und daher an dieser Stelle wieder der Verweis auf den vollständigen Report, denn dafür ist ein Blogeintrag einfach zu kompakt.
Was den Bauplan angeht, so empfehle ich unerfahrenen Usern nicht von der Zusammensetzung abzuweichen die zuletzt hier veröffentlicht wurde. Was nicht heißt, das man es genau dort kauft, aber der prinzipelle Aufbau sollte nicht verändert werden. Insbesondere das hitzefeste Gefäß, die Bleianode und der Kupferkorb müssen sein.
Vorsicht!
Beim Handling mit der Säure ist bereits äußerste Vorsicht angebracht. Im heißen, konzentrierten Zustand frisst sie sich durch fast so ziemlich jedes handelsübliche Metall.
Chemical GAU adrenalinemedia (c)
Und so eine Kernschmelze hat es dann auch prompt gegeben, ein Kunststoffbehälter hat die heiße Säure nicht ausgehalten und sie hat sich unbemerkt zu meinen Füßen den Weg ins Freie gebahnt.
War ´ne schöne Sauerrei und hat mich 2 Tage Arbeit und 10 Kilo Quarzsand gekostet, mein kleines Fukushima. Der Sand hat noch stundenlang heiß vor sich hin gezischt..
Also mal im Ernst:
Das ist kein Schülerversuch!
Wer nicht über die geeignete Erfahrung und Ausstattung verfügt, sollte es bleiben lassen.
Wenn alles gut läuft, emittiert die Lösung keine Gase, bis auf einen leichten Schwefeldioxid Geruch (faule Eier). Das ist soweit sehr erfreulich, denn hier punktet das Verfahren in der Sicherheit.
Allerdings geht nie alles wirklich gut und falls die Zelle zu lange läuft (zum Beispiel weil das Telefon klingelt und man mal 5 Sekunden wegschaut) beginnt sie einfach jedes Metall in der Lösung unter starkem Zischen und Freigabe von gefährlichen Schwefelverbindungen freizugeben. Man muss also immer während des Prozesses daneben stehen.
Vorher/Nachher adrenalinemedia (c)
Leider ist dieser Augenblick - dann wenn es zu zischen und zu rauchen beginnt - der an dem das Gold vollständig abgelöst wurde...
Man kann sich also entscheiden wie man es gerne hätte: unvollständig oder ungesund.
Die Säure ist eine schwere ölartige Flüssigkeit, die keinen Geruch abgibt und im Urzustand klar bis trüb erscheint. Durch die Anwendung der Goldzelle färbt sie sich schnell schwarz.
Los geht´s
Doch reden/schreiben wir nicht so viel: Es gibt natürlich auch was zu sehen. Bislang auf Englisch, aber durch den Text hier wisst ihr ja worum es geht. Schaut´s euch an und dann kommt zurück zum Text - viele Spass...
So also arbeitet die Goldzelle - klar hat man schon mal irgendwo verschwommen gesehen.
Aber wie immer liegt bei diesen Prozessen die Tücke im Detail. Das wilde Zusammenschütten der Säure und Hineinwerfen von vergoldeten Teilen bringt nicht sofort den Erfolg. Es gibt einige Parameter, die stimmen müssen. Man muss auf unvorhergesehene Vorfälle wie Rauchaustritt und Säureaustritt vorbereitet - und ich meine wirklich vorbereitet - sein. Wer dann erst überlegt was jetzt zu tun ist hat schon verloren. Alles muss bereit liegen. Schutzkleidung ist obligatorisch. Ziemlich viel Aufwand für den Fall der Fälle, ich weiß. Aber wenn er eintritt, dann ist Holland in Not - wie beim AKW.
Abonniere das Blog, dann erfährst du sofort, wenn es weitergeht, es gibt nämlich noch einige Details, Alternativen und Informationen die so noch nicht im Netz stehen.
Sehr selten angeboten.
Ähnlich Blattgold
sind diese Folien hauchdünne edle Metallplättchen.
Ein
Gramm Palladiumfolien beinhaltet geschätzte 500-1000
Stk.
Ideal zum Experimentieren, Sammeln usw.
Ca. 995er
Palladium auf sehr dünnem Trägermaterial. Beständig
gegen Salzsäure etc.
Gewicht: ca. 1g
Palladium
ist ein äusserst seltenes, sehr schöne grau-silbernes
Metall.
Es besticht durch seinen Edelmetallcharakter, es ist
edler als Gold und kommt vor dem Platin, seine Fähigkeit die
900 hundertfache Menge an Wasserstoff des eigenen Gewichts zu
binden - für diese Entdeckung gab es sogar 2010 einen
Nobelpreis - und die starke orange Farbkraft seines Oxids. Wenige
Tropfen Palladiumchlorid können eine ganze Badewanne
einfärben.
Durch den Schmelzpunkt
von 1700° ist es extrem hitzebeständig und aufwändig
zu schmelzen.
Es findet heutzutage in Katalysatoren zur
Abgasreinigung Verwendung
Ob als Schmuck....
..im Autokatalysator...
..oder in der Elektronik.
Diese
Folien können einzeln entnommen und z.B. für Versuche,
zum Vergleich oder zum Beimischen mit anderen Metallen verwendet
werden.
Auch wenn Sie mit dem
Gedanken spielen Katalysatoren zu recyclen, können Sie anhand
dieser Proben verschiedene Prozesse testen.
Palladium ist
ungiftig, aber als feines Pulver leicht entzündlich.
Palladium
ist DAS Metall der nahen Zukunft. Sein Einsatz wird für
Elektroautos unentbehrlich sein, da es als Energiespeicher der
Brennstoffzelle ohne Alternative ist.
Sein Preis rangiert
fast auf der Hälfte des Goldes. In Zukunft dürfte sich
das drastisch ändern wenn Millionen Fahrzeuge mit
Brennstoffzellen ausgerüstet werden, die auf Palladium
basieren.
Palladium fällt
als Nebenprodukt, bei der Gewinnung von Platin und anderen Erzen
an. Es ist in kleinen Mengen sehr selten zu kaufen und wenn, dann
nur zum Vielfachen des Marktpreises.
Hier aber können Sie
das Metall weiter aufteilen und viele Jahre nutzen.
Die letze
Aufnahme zeigt eine Mikroskopie zweier Folien in 200facher Vergrößerung.